"Umgetaufte Straßen und Plätze in Trient"

Anpassung an die neuen Verhältnisse

Bereits zu Habsburgerzeiten galt die Stadt Trient (nicht jedoch das ländlich geprägte Umfeld) als italienisch-national eingestellt, weshalb bereits 1896 an prominenter Stelle ein Dante-Denkmal eingeweiht wurde. Nach dem Untergang der Habsburgermonarchie passte sich der Gemeinderat von Trient besonders rasch an die neuen Gegebenheiten an.

So schrieb Der Tiroler vom 21.12.1918:
"Außer der bereits erwähnten Schaffung einer Piazza Battisti hat der Gemeinderat von Trient auch noch beschlossen, den Domplatz künftig Piazza Vittorio Emanuele III und die Fersina-Allee in Erinnerung an den Tag des Einzuges der Italienner [sic] in Viale 3. Novembre zu benennen."

 





Bild: Trient zur Zeit des Ersten Weltkriegs – Quelle: K. u. K. Kriegspressequartier, Lichtbildstelle (public domain)





[21.12.2018 Thomas Sinha]

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